Die Lehre Buddhas nennt sich Dharma

2 buddhistische Kinder beim Lesen

Der Buddhismus kommt aus Indien und ist die viertgrößte Religion der Erde. Vor allem in Asien ist die Lehre Buddhas sehr verbreitet. Doch der Buddhismus als Weltreligion ist für alle Menschen offen. Herkunft, Geschlecht oder Alter spielen in der Lehre Buddhas keine Rolle. Der buddhistische Glauben orientiert sich an der Lehre des historischen Buddhas, des Siddhartha Gautama. Dieser hatte Einsicht in alle Tatsachen des Lebens erhalten und damit das leidhafte Dasein überwunden. Diese Erkenntnis ebenfalls zu erlangen ist das Ziel der Buddhisten. Sie leben nach der Lehre Buddhas und versuchen wie er, ins Nirwana zu gelangen. Die Lehre Buddhas kennt im Gegensatz zu den monotheistischen Religionen keinen Gott. Die Lehre Buddhas nennt sich Dharma. Diese Lehre beinhaltet keine Dogmen, sondern es handelt sich eher um eine Lebensphilosophie. Jeder soll sich nach der Lehre Buddhas selbst entfalten und die eigenen Möglichkeiten auskosten. Das ist das Ziel der buddhistischen Lehre. Die Lehre Buddhas verlangt den Aufbau von Wissen und nutzt die Meditation als praktische Hilfe, um dieses Ziel zu erreichen. Der Dharma hat als Grundlage die vier edlen Wahrheiten, die es zu verstehen gilt. Der Dharma ist außerdem eines der drei sogenannten Juwelen, nämlich Lehrer, Lehre und Gemeinschaft der Mönche. Zudem versteht man unter Dharma aber auch die Gesamtheit der irdischen Phänomene und der Natur. Der Dharma beinhaltet die wesentlichen Elemente der Lehre Buddhas.

Die Lehre Buddhas und ihre wesentlichen Elemente

ein goldener Buddha in der Kirche
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Weil es unmöglich erscheint, diesen Kreislauf zu verlassen, versuchen viele Buddhisten einfach, möglichst viel positives Karma zu sammeln, indem sie stets positiv handeln und anderen helfen, ohne an sich selbst zu denken. Toleranz und Nächstenliebe werden im Buddhismus großgeschrieben. Die buddhistische Lehre geht außerdem davon aus, dass die Persönlichkeit eines jeden Menschen aus dem Körper, den Empfindungen, der Wahrnehmung, den Geistesregungen und dem Bewusstsein zusammengesetzt ist und sich daher immer wieder wandelt. Die Persönlichkeit ändert sich also ständig mit den Erfahrungen, die ein Mensch macht. Wenn man die vier edlen Wahrheiten nach der Lehre Buddhas verstanden und das Karma überwunden hat, erreicht man das „Bodhi“, das Erwachen. Dieses Erwachen wird häufig Erleuchtung genannt, obwohl es sich dabei nicht um einen buddhistischen Begriff handelt. Man verlässt dann den Kreislauf der Wiedergeburten und des Leidens und kommt ins Nirwana. Das Nirwana kann man auch während des Lebens erreichen, also es ist kein Ort den man beschreiben kann oder ein Paradies und auch kein Jenseits, sondern die höchste Verwirklichungsstufe der Lehre Buddhas. Das Nirwana ist nur durch das Bewusstsein desjenigen, der sich im Nirwana befindet, erfahrbar.

Karma in der Lehre Buddhas

Ein großer Buddha mit Himmel im Hintergrund
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Buddha erklärt die Welt. Die Lehre Buddhas besagt, dass man dauerhaftes Glück erleben kann, wenn man verstanden hat, was wirklich und was bedingt ist. Insgesamt setzt sich in der Lehre Buddhas alles aus Ursache und Wirkung zusammen. Nichts ist dem Schicksal unterworfen, sondern alles ist eine Folge von etwas. Dieses Prinzip nennt sich „Karma“. Jeder ist für sein eigenes Leben und sein Karma selbst verantwortlich. Daher muss man nach der Lehre Buddhas bewusst handeln und Leid vermeiden. Wenn man bewusst handelt, entstehen Eindrücke im Geist, die dazu führen, dass man glücklich ist und kein Leid erfahren muss. Intoleranz und Gewalt haben im Buddhismus keine Berechtigung. Der buddhistische Glauben stellt auf diese Weise jeden Menschen in seine eigene Verantwortung. Die Lehre Buddhas geht davon aus, dass jeder Mensch in dem Streben nach Glück handelt, und dass es keine Boshaftigkeit gibt. Vermeintlich schlechte Menschen, wie Verbrecher, handeln nach der Lehre Buddhas nicht falsch, weil sie böse sind, sondern weil sie das Prinzip von Ursache und Wirkung nicht verstanden haben. Wenn man das Karma überwunden hat, gelangt man ins Nirwana und hat das höchste Ziel der Lehre Buddhas erreicht. Danach streben alle Buddhisten.

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